Leichter Lernen

Jeder Mensch lernt natürlicherweise sein ganzes Leben lang und  bringt das Potential mit, um genau dies zu tun. Das Wissen um dieses Potential und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bilden die solide Grundlage für alle Lernprozesse.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird „Lernen“ meist auf die Schule und die spätere Berufsausbildung reduziert. Unsere Vorstellung vom „Lernen“ ist von einem System geprägt, das objektives, verbales und lineares Denken belohnt. Intelligenz ist demnach ein Ausdruck logischer, rationaler und wissenschaftlicher Fähigkeiten. Leistungen in diesem Rahmen werden von der Gesellschaft (Schule ist in diesem Zusammenhang Ausdruck des gesellschaftlichen Wertesystems) anerkannt und belohnt. Kreativität, Spontaneität und Intuition bleiben da oft auf der Strecke.

Der hohe Leistungsdruck, den unser Schulsystem auszeichnet, und die oft ungenügende Förderung und Stärkung der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen kann in den unterschiedlichsten Symptomen Ausdruck finden. Selbstverständlich  geht es auch besonders im therapeutischen Arbeiten mit Lernstörungen um eine gründliche und gewissenhafte Diagnostik. Oftmals ist die eigentliche Ursache für ein „Versagen“ in der Schule an ganz anderer Stelle zu finden. Umgekehrt  kann aber auch eine körperliche oder seelische Dysbalance ihre Ursache in einer schulischen Problematik haben.

Ziel einer Behandlung dieses Themenschwerpunktes ist es, den Hintergrund und die Ursache einer Lernstörung herauszuarbeiten und zu beleuchten. Darauf basiert die anschließende individuelle therapeutische Begleitung. Blockaden aufzulösen, den Selbstwert zu stärken und den Kontakt zu den eigenen Fähigkeiten wieder herzustellen sind die Schwerpunkte, die hier im Vordergrund stehen.

In diesem Zusammenhang können folgende Diagnosen oder Symptomkomplexe von Bedeutung sein:

  • Teilleistungsstörungen
  • Legasthenie
  • Dyskalkulie
  • ADS mit und ohne Hyperaktivität
  • Bettnässen
  • Ängste
  • Phobien
  • Depressionen
  • Essstörungen
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Schlafstörungen
  • psychosomatischen Beschwerden
  • Schmerzen

EDU-Kinestetik (BrainGym)

Diese Richtung der Kinesiologie unterstützt das Lernpotential durch Bewegungsübungen und Koordinationsbalancen (z.B. Übungen zur Integration der beiden Gehirnhälften). Lerninhalte werden leichter aufgenommen, verarbeitet und umgesetzt. Individuell werden für jeden Einzelnen unterstützenden Übungen zusammengestellt.

Dominanzprofil

Um eine optimale Gehirnorganisation zu erreichen ist es gut, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen. Diese haben unter anderem mit der Rechts-oder Linksdominanz des Gehirns und mit der Spezialisierung des rechten oder linken Auges, Ohres, Fußes und der Hand zu tun. Ein hieraus erstelltes Dominanzprofil hilft dabei optimale Lernstrategien zu entwickeln.

Lernen wird leicht, so dass wir freien Zugang zu unseren angelegten Fähigkeiten finden, um diese mit Freude nach außen zu tragen.

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